Gemeinsam zum Werksbesuch in Warburg-Hohenwepel

Fast 30 Mitglieder unserer Holzpellets-Einkaufsgemeinschaft fanden anlässlich der Werksbesichtigung bei „Börde-Pellets“ nach Warburg-Hohenwepel. Ganz links: Juniochef Joris Freytag und Disponentin Diana Behler.

Mitte August 2025 hatte uns die Fa. Freytag zur Besichtigung in ihr Pelletwerk nach Warburg-Hohenwepel eingeladen. Dort produziert das Familienunternehmen jährlich rund 40.000 Tonnen erstklassige „Börde Pellets“, die sich auch bei unseren Mitgliedern großer Beliebtheit erfreuen. Juniorchef Joris Freytag. seine Gattin Mona sowie Diana Behler von der Disposition freuten sich sehr, fast 30 interessierte Mitglieder unserer Einkaufsgemeinschaft begrüßen zu dürfen.

Wie die Börde-Pellets produziert werden
Auf dem informativen Rundgang erläuterte Joris Freytag die gesamte Wertschöpfungskette, vom Einkauf des Stammholzes, über den Produktionsprozess bis zu beeindruckend riesigen Matrize, aus der die Pellets am Ende wie aus einer riesigen Krautmaschine purzeln. Dank der anschließenden Rüttelstraße finden die Pellets maximal staubfrei ins vorläufige Pelletslager. Von dort werden die Pellets in die Lieferfahrzeuge gepumpt und an die Kunden ausgeliefert.

Nachhaltige Produktion und möglichst viel Eigenstrom
Derzeit wird im Warburger Pelletwerk noch immer über 70% sogenanntes Kalamitätsholz aus regionalem Wald verarbeitet. Konkret also vorwiegend minderwertige Fichten, die infolge von Trockenheit, Schädlingsbefall und Sturmschäden nicht einmal mehr für Bauholz taugen. Das Stammholz wir in einem riesigen „Schredder“ gehäckselt, mit PV-Eigenstrom getrocknet und gemeinsam mit Sägemehl zu den beliebten Holzpresslingen weiterverarbeitet. Damit dem Werk auch in der Zukunft das Holz nicht ausgeht, hat sich das Unternehmen zukünftige Kontingente gesichert und arbeitet langfristig mit vielen privaten Waldbesitzern und Förstern zusammen. Zudem unterstützt die Fa. Freytag sinnvolle Wiederaufforstungs-Initiativen wie jüngst gemeinsam mit der Holzpellets-Einkaufsgemeinschaft im Kaufunger Wald.

Elektro-Sattelzug aus nächster Nähe
Weiterer Höhepunkt des Werksbesuchs war gewiss der neueste Elektro-Sattelzug, der nach zwei Jahren Wartezeit endlich geliefert wurde und in den nächsten Wochen als zweites vollelektrisches Pellet-Lieferfahrzeug in die Fahrzeugflotte eingegliedert wird. Die Gelegenheit, sich auf den Fahrersitz dieses nagelneuen LKW zu schwingen, ließ sich manch Werksbesucher an diesem Tag nicht entgehen.

Fragen und Häppchen zum Finale
Zur finalen Fragerunde wurden Kaffee, Kaltgetränke und Häppchen gereicht und es ergab sich Gelegenheit zu Nachfragen und zum Austausch. Im Namen unserer Einkaufsgemeinschaft dankte ich der Fa. Freytag für die informative Werksbesichtigung und die freundliche Bewirtung.

mas/17.8.2025

 

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